St. Georgorden der Schweiz 
«Unus pro omnibus, omnes pro uno»

Ziele des Ritterorden

Ziele der Historischen Gesellschaft SGO/OSG:
- Weiterführung einer Gruppe des «l’Ordre Équestre de Saint Georges de France» in der Schweiz
- Projektunterstützung: Académie Équestre Militaire de Saint-Georges (gegründet in den USA)
- Engagement der Mitglieder in karitativen Belangen und im Tierschutz
- «Ritterschule»: Domizil der am 5.4.2024 gegründeten Bildungsgruppe für Ritter
- Ausstellungsprojekt 2026: Nachforschungen & Wissensvermittlung (Ritter der Gegenwart)

Ausstellung Schloss Greifensee «Ritterorden heute»
vom 3. bis 25. Oktober 2026
täglich von 10 bis 17 Uhr, mit öffentlichen Vorträgen
Eintritt frei

Schweizerische Interessengemeinschaft der Ritterorden (IGR)
Die Historische Gesellschaft SGO/OSG in der Schweiz ist der Sitz der IGR und übernimmt deren Koordinationsaufgaben, um die Ritterorden bekannter zu machen.

Mitglied oder Gönner werden
Zahlreiche Legenden ranken sich um den heiligen Georg. Er ist einer der beliebtesten Heiligen in der gesamten christlichen Welt. Die mit ihm verknüpften Tugenden gehen mit jenen der Ordensmitglieder einher, so wie damals schon bei den Kreuzfahrern, und Georg wurde somit zum Symbol der Ritterlichkeit.
St. Georg ist auch heute der persönliche Schutzpatron der St.-Georgs-Ritter. Der Georgstag im April (zu Katharinas Zeiten am 26. November) erinnert daran, und Pferde wurden an diesem Tag gesegnet – Pferdeumritte erinnern heute daran. In Norddeutschland wurden ihm viele Spitäler geweiht. Georg ist unter anderem Schutzpatron der Reiter, Soldaten, Bauern, Bergleute, Sattler, Schmiede, Büchsenmacher – sogar der Pfadfinder und Wanderer.
Der St.-Georgsorden der Schweiz, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Verehrung des heiligen Georg als Schutzpatron des Rittertums, die Pflege der Ritterlichkeit und einer ritterlichen Lebensauffassung.
Der Ursprung vieler heutiger Ritterorden geht nicht wirklich auf die Kreuzzugsbewegung zurück, sondern beruft sich auf deren Werte und den seit damals belegten Brauch, den Ritterschlag zu empfangen.
Die Ordensdamen bzw. Damen (Noblessen) und Ritter (Chevaliers) schenken den christlichen Wertvorstellungen angemessene Beachtung.
Die Mitglieder dieser historischen Gesellschaft sind offen für die Ökumene mit den christlichen Konfessionen. Die Mitglieder begegnen Andersdenkenden innerhalb und ausserhalb der katholischen Kirche mit Toleranz und stehen mit ihnen im Dialog.
Ein immaterieller Beitrag am Vereinsleben soll der Dame und dem Chevalier am Herzen liegen. Förderung des karitativen Engagements bzw. von Massnahmen ist Vereinsziel.
Die Ritterorden des Mittelalters waren ganz auf die katholischen Pilgerfahrten ausgerichtet. Somit erscheint es naheliegend, dass viele der heutigen «nichtpäpstlichen» Ritterorden dennoch katholisch ausgerichtet sind und manchmal über einen eigenen Ordensgeistlichen verfügen.

Sie möchten unserer historischen Gesellschaft beitreten? Herzlich willkommen! Sie können als Mitglied das Programm mitgestalten und/oder uns als Gönner unter die Arme greifen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Jahresbeitrag Mitglieder und Gönner:
Einzelmitglied: ein angemessener Mitgliederbeitrag
Gönnermitgliedschaften und Spenden sind willkommen

Karitatives Handeln verbindet
Zar Alexander I. besuchte 1814 die Schweiz. Daran erinnert seit 2012 beim Haus Seidenhof, am Blumenrain in Basel, ein Geschenk der Russischen Föderation. Das Geschenk ist eine Gedenktafel, die den Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi mit dem russischen Zaren Alexander I. zeigt. Der Legende nach soll der hilfesuchende Pestalozzi dem Zaren in seinem Eifer immer dichter auf den Leib gerückt sein, sodass der Zar ihn bei der Verabschiedung umarmte und ihm den Wladimirorden übergab.

Unerwartete Spende
Ein Vulkanausbruch in Indonesien führte 1815 zu einer Hungersnot in der Schweiz. Der Zar spendete 100 000 Rubel. Woher er von der Krise wusste, weiss man nicht genau. Jedenfalls liess er der besonders betroffenen Ostschweiz und Glarus die Unterstützung zukommen.